Im Flow druchs Leben gehen: Experte hierfür ist Max Gotzler: Gründer von Flowgrade, FlowFest-Organisator, ehemaliger Leistungssportler, aktiver Blogger und Podcaster und Autor des Buches „Biohacking – Optimiere dich selbst“.

Max, ich freue mich mega, dass du mit dabei bist, vielen Dank, dass du dein Wissen mit uns teilst. Um dich kurz vorzustellen, ich weiß du bist Biohacker und hast mit Flowgrade einen großartigen Podcast ins Leben gerufen. Du hast außerdem einen wunderbar informativen Blog auf dem es bestimmt auch etwas über das Thema „Barfuß“ gibt. Deshalb habe ich dich eingeladen und freue mich, dass du zugesagt hast. Herzlich willkommen!

Vielen Dank, ich freue mich total dabei zu sein. Ich kenne dich ja schon von Social-Media, weil du auch hin und wieder unsere Podcasts teilst, auf ganz sympathische Weise. Deswegen finde ich super, dich mal in digitaler Person kennenzulernen und freue mich aufs Gespräch.

Mega cool. Ja, ich mich auch. Stell‘ dich doch mal vor für alle die dich nicht kennen

Was ich mache, oder womit ich meinen Lebensunterhalt verdiene: Ich bin Lifestyle-Unternehmer und habe unter anderen einen Online-Shop. Wir machen auch Events und wie du schon erwähnt hast schreibe ich Bücher. Das erste Buch heißt „Biohacking – Optimiere dich selbst“. In dem Sinne sage ich eigentlich in vielerlei Hinsicht auch, dass ich Content Creator bin. Ich mache Podcasts, schreibe Texte und teile gerne diese Sachen, weil ich immer so auf neugierige Themen stoße und dann müssen die irgendwie in die Welt raus.

So hat alles irgendwie angefangen. Ich kam eigentlich aus dem Leistungssport zu diesem ganzen Thema „biologische Selbstoptimierung“. Als Sportler interessierte ich mich für das Thema Leistungssteigerung. Nach und nach kamen Themen wie Selbstentfaltung dazu. Ich habe dann gemerkt, dass drei Aspekte immer zusammen gehören: Körper, Geist und Seele. Bei Sportlern, die vielleicht zu körperlastig sind kommt oft der eine oder andere Teil zu kurz. Bei anderen Leuten, die zum Beispiel zu sehr in diesen seelischen und geistigen Themen drin sind, kommt manchmal der Körper zu kurz. Deswegen ist auch meine Firma „Flowgrade“ mehr und mehr eine Art Lifestyle Community geworden, wo es um diverse Themen geht. Wir bedienen uns wirklich von allen möglichen Sachen die Einfluss haben auf die Entfaltung von Körper, Geist und Seele. Ja und da gibt’s einfach wahnsinnig viel zu tun. Und da freue ich mich, eine Mitstreiterin zu haben, wie dich. Denn diese Sachen müssen raus und wir leben in spannenden Zeiten und es entwickelt sich sehr viel. Gleichzeitig gibt’s wahnsinnig viel Information und ich glaube, es gibt viel Bedarf von Leuten, die die Sachen interpretieren und in Kontext setzen und zeigen, wie sie Erkenntnisse auch für sich anwenden können und damit ihr Leben positiv beeinflussen.

Ja, da bin ich ganz bei dir.
Deine ganze Existenz nennt sich Flowgrade. Da geht es viel um Flow, logischerweise. Willst du für uns mal ein bisschen erzählen, was für dich die Definition von Flow ist, warum du das so feierst und vielleicht auch ein bisschen wie jeder/jede für sich das implementieren kann ins eigene Leben?

Sehr gerne. Da sind wir ja bei meinem Steckenpferd. Ich bin unter anderem auch studierter Psychologe in der Psychologie. Psychologe und Ökonom tatsächlich. Ich habe in den USA studiert und war dort Sportler. Damals war es wirklich mit der Prämisse ich werde vielleicht irgendwann mal Basketball Coach nach meiner Karriere und da hilft Psychologie. Ich war damals wirklich nicht darauf ausgerichtet, das als Psychotherapeut oder sowas zu machen. Obwohl ich es wirklich sehr sehr spannend finde, was Psychotherapeuten oder Psychiater machen.

Ich habe hier ein Buch, das mich sehr inspiriert hat, das von einem Glücksforscher geschrieben wurde. Es heißt „Flow, das Geheimnis des Glücks“ von Mihaly Csikszentmihalyi. Das ist ein wahnsinnig spannender Kerl, der mittlerweile in den USA wohnt, also ungarische Wurzeln hat, in Italien aufgewachsen und dann eben in die USA emigriert ist. Er lebt noch und ist mittlerweile Professor. Ich habe immer noch den Traum, ihn mal sprechen zu dürfen. Ich glaube, er ist mittlerweile allerdings schon über 90 und sieht aus wie ein alter Nikolaus-Opa. So ein richtig sympathischer Typ, mit roten Bäckchen und weißem Bart. Ich habe ihn verfolgt und war einfach fasziniert von diesem psychologischen Zustand. Er beschreibt den Flow als die optimale Erfahrung, den optimalen Bewusstseinszustand. Es gibt immer wieder Flow Forscher, die versuchen, das auf ein paar Merkmale zu reduzieren. Beispielsweise wird immer von STER gesprochen. Das setzt sich zusammen aus Selflessness (= Selbstlosigkeit), timelessness (= Zeitlosigkeit), effortlessness (=Leichtigkeit) und richness (= Reichhaltigkeit). Biologisch lässt sich das auf drei Ebenen reduzieren: anatomisch, elektrisch und chemisch, denn im Körper passieren diverse Vorgänge, wenn du dich im Flow verlierst.

Aber wann sind wir im Flow?  Dazu gebe ich dir mal ein Rätsel: Welche erwachsene Personengruppe in der Welt ist am meisten im Flow?

Schade, meine Antwort wäre jetzt „Kinder“ gewesen!

Genau deswegen habe ich Erwachsene gesagt, weil wenn wir spielende Kinder beobachten, sind sie oft im Flow.

Dann würde ich sagen, Künstler:innen, also allgemein Menschen, die entweder Musik machen oder darstellende Kunst oder etwas in die Richtung kann ich mir vorstellen.

Nach Csikszentmihalyi sind  es Mütter von jungen Kindern. Denn die Mütter sind auf die Kinder fokussiert, besonders wenn sie sie beim Spielen beobachten. Letztendlich wenn die Kinder im Flow sind, sind die Mütter auch im Flow, weil sie die Welt um sich herum vergessen und komplett mit dem Kind sind. Das ist wohl die erwachsenen Personengruppe, die sehr in diesen Zuständen verweilt.

Es gibt natürlich, wenn man im Detail schaut, weitere Personengruppen, wie Sportler und Läufer, oder Musiker. Jazzmusiker, wenn die improvisieren, dann kommen sie oft in solche Zustände des Flow. Übrigens für alle, die den Film „Soul“ von Pixar noch nicht geschaut haben, das ist ein super Film dazu. Darin geht es auch darum, wenn Leute in diesen Flow-Zuständen sind.

Wir alle kennen das irgendwie auch aus unserem Alltag, wenn es Momente gibt, wo du einfach die Zeit vergisst. Diese Zeitlosigkeit, wenn du dich selbst vergisst und dich in eine Art Tunnel fallen lässt und verlierst und in dem Moment aufgehst. Wenn du überhaupt nicht mehr darüber nachdenkst, wie du jetzt gerade aussiehst oder ob deine Frisur sitzt oder ob das Make up stimmt usw., sondern einfach präsent bist und mit deiner Umwelt interagierst, ohne dir dessen wirklich bewusst zu sein. Das ist z.B. oft so, wenn ein Sportler beschreibt, wie er seine Rekord-Abfahrt gefahren ist. Nehmen wir einen Skifahrer der sagt: „Ich hab keine Ahnung, ich hab‘ wie in Zeitlupe gesehen, wo ich den Wechsel machen musste und ich hab einfach an nichts mehr gedacht und es ist einfach nur passiert“. Das Beste ist eben, dass sich in diesem Tunnel alles intensiviert und verstärkt. Manche Menschen haben den Effekt, dass die Sachen verlangsamen, es fast wie ein Zeitlupen-Effekt ist, dass die Farben greller werden, Signale größer werden, dass sie das in Rekordzeit verarbeiten können. Das ist diese Reichhaltigkeit und du bist in diesem Tunnel.

Csikszentmihalyi hat eine Studie gemacht und Kinder beobachtet bis ins Erwachsenenalter. Er hat sie alle zwei Jahre beobachtet und ihnen einen Sensor gegeben, der die Kinder und später Jugendlichen und Erwachsenen achtmal am Tag gefragt hat: Das, was du gerade tust, fühlt sich das an wie….?
Dann gab es vier Optionen:
A) Arbeit,
B) Spiel,
C) Arbeit und Spiel, oder
D) weder noch.
Jetzt wieder die Frage an dich: Welche der befragten Kinder hatten das subjektive, höchste Lebensgefühl, die höchste Lebenszufriedenheit im Erwachsenenalter? Diejenigen, die am öftesten A, B, C oder D geantwortet haben?

Die Antwort fällt mir nicht schwer. Ich glaube, es waren die, die sich am öftesten im Flow im Spiel gefühlt haben.

Ja, das ist genau der Trugschluss. Weil die öftesten sind Arbeit und Spiel.

Ah ja, logo, ja!

Und zwar diejenigen, die es geschafft haben, ihre Tätigkeiten sowohl als irgendwie herausfordernd zu betrachten, aber auch spielerisch. Also z.B. der Sportler, der sagt „ich will in die Profiliga“. Es bleibt irgendwie Spiel für ihn. Die waren am öftesten im Flow und die hatten dann oft auch die meisten Erfolg und auch die höchste Lebenszufriedenheit.

Ja, das klingt noch logischer als meine Antwort.

Welche von denen, glaubst du, waren am Unzufriedensten?

Demzufolge dann diejenigen, die immer dem Flow nachgerannt sind und den aber vielleicht im Erwachsenenalter gar nicht mehr implementieren können. Also Antwort A.

Tatsächlich waren es die Gruppen mit Antwort D) weder noch.
Csikszentmihalyi beschreibt das wie Zombies. Diejenigen, die weder eine Herausforderung hatten, als auch auch keinen Spaß dabei. Das waren die Leute, die einfach nur aufgestanden sind, gesagt haben „okay, einen weiteren Tag irgendwie rum bringen“. Interessanterweise redete er sogar auch in einem Interview, das ich gehört habe über die Deutschen, wo er sagt, dass die Deutschen sind so ein extrem pflichtbewußtes Volk seien und dass wir ein bisschen das Problem mit diesem Spiel haben. Uns ginge es sehr viel um Arbeit und Pflichtbewusstsein. Wir dürften uns erst erlauben, zufrieden und glücklich zu sein, wenn wir unsere Versicherungen alle bezahlt haben. Wenn wir beim Zahnarzt waren, wenn wir dies und das. Das finde ich echt spannend. Er meinte auch, dass die Deutschen für Glück nicht wirklich viele Worte haben. Also wir haben sie zwar schon, denke ich. Ich hab da so ein bisschen drüber nachgedacht haben z.B. das Wort Glückseligkeit oder Zufriedenheit, Freude. Manchmal geht es so ein bisschen in die verschiedenen Richtungen, aber andere Länder haben eben Happiness, Luck, Joy und so weiter. Die haben für den Glücks-Begriff noch ein paar andere Interpretationen. Im Englischen ist beispielsweise „luck“ das Zufallsglück und „happiness“ ist Lebensglück. Bei uns, wenn einer sagt: „Boah, du hast aber Glück“, dann wirkt es oft fast wie „Ja, du hast Glück. Aber wer weiß, ob du es verdient hast!“

Ja, das ist allgemein oft mit Leistung verbunden. Wenn du Glück hast, wenn du geleistet hast, dann hast du es auch verdient.

Genau. Was wir Menschen immer wieder machen, ich erwische mich selber oft genug dabei, ist, wir stellen uns etwas vor, was wir erreichen müssen, um ein Gefühl haben zu dürfen. Z.B. wenn man an den Tennisspieler denkt, der Wimbledon gewinnen will. Der sucht das absolute Hochgefühl, den Schläger in die Luft schmeißen und diese Meisterschaft gewinnt. Danach geht es nicht weiter. Allerdings wird dieses Gefühl in seinem Körper erzeugt. Wir kennen es vielleicht von denjenigen, die auch mal mit Substanzen probiert haben. Angefangen bei Nikotin oder sowas. Wir können externe Substanzen nehmen, die uns in diese Zustände verfrachten. Allerdings warum funktionieren diese Substanzen? Nur deshalb, weil wir Rezeptoren haben, wo diese andocken können. Wir können diese ganzen Substrate, diese Neurotransmitter im Körper im Prinzip selber generieren, selber erstellen.

Meine ganze Lebensaufgabe, was ich auch mit Flowgrade mache, und was ich für mich erkannt habe, auch durch die Research von dem Csikszentmihalyi: Je öfter wir es schaffen, in solche Flow-Zustände zu kommen, in denen wir erfüllt sind, nicht mehr über unsere Alltagssorgen und Probleme nachdenken, uns im Moment verlieren können, mal irgendwie ein längeres Gespräch mit Großvater  passieren lassen können. Je mehr wir das können, desto höher ist unsere Lebenszufriedenheit. Das ist ein bisschen, was ich als meinen Lifestyle etabliert habe und das gerne weitergebe.

In der Hinsicht finde ich auch ganz spannend diese Kombination von der Flow-Philosophie mit dem Middleway aus dem Buddhismus. Das ist eine Philosophie Richtung, wo es darum geht, diese lineare, moderne Zeit nicht zu ignorieren, aber gleichzeitig die spirituelle, multilaterale, politechnische Zeit auch zuzulassen.
Also die flexible Zeit Entwicklung, dass wenn wir im Moment sind, dann fühlt sich das nicht an, wie drei Minuten 50, sondern es war einfach ein Moment, der irgendwie endlos erschien, mal kurz. Ich denke, dass es möglich ist, dass wir es schaffen, diese beiden Komponenten zu verbinden. Genau da gehe ich mit meiner Arbeit rein. Wir suchen genau nach diesen Methoden, Techniken, Leuten, Menschen, Philosophien, die es uns erlauben, uns in der Gesellschaft und der Welt, wo wir sind, ohne uns komplett zu entfremden und ohne uns komplett von Technologie zu befreien, dennoch im Moment zu verlieren im Hier und Jetzt zu sein. Analoge Menschen in einer digitalen Welt.

Ja, mega, das ist es. Das war hoffentlich ein wenig im Flow gesprochen.

Absolut. Der Flow und Energiefluss fühlen sich richtig an und da gehe ich einfach mal mit. Ich glaube, das kann man im Alltag viel öfter machen.
Es gibt so so weise Sprüche, die allerdings oft irgendwie als Kalendersprüche verkommen. Einer von Rumi von so einem persischen Gelehrten, der mal gesagt hat: „Alles was deine Mundwinkel nach oben zieht, mach mehr davon„. Das sind so Grundweisheiten, an die kann man sich wirklich halten.
Vorgestern hatte ich erst so einen Effekt. Da war eine junge Musikerin im Englischen Garten und hat gespielt. Vor ein paar Jahren wäre ich zielstrebig an ihr vorbeigelaufen zu meinem Termin. Jetzt probiere ich mehr und mehr einfach, wenn ich mir dessen bewusstwerde, innezuhalten. Stehenzubleiben und ein bisschen zuzuhören. Dann nimmt man das ganz anders wahr. Dann hast du das Gefühl, dass du in Echtzeit dein Leben kreierst.

Unsere Zukunft ist einfach eine Aneinanderreihung von kleinen Entscheidungen und kleinen Momenten.
Wenn du jetzt, in diesem Moment an das, was du jetzt denkst oder das, was du jetzt fühlst, bestimmt dann wiederum den nächsten Moment davon und den nächsten und den nächsten. Das heißt, jeder, der jetzt zuhört oder zuschaut, oder das liest, der kann jetzt in diesem Moment einfach entscheiden, dass ich jetzt was Positives denke oder an etwas, was mir etwas gibt, was ich machen will, was mich bereichert, ein Mensch, der mir irgendwie was bedeutet. Allein das führt dann dazu, das neuronale Netze aktiviert werden, du dich ein bisschen besser fühlst und das beeinflusst, was du dann darauf gehend machst und so weiter.

Es passiert immer wieder, dass wir zusammenfallen wie ein Kartenhaus und uns wieder aufbauen müssen. Besonders in der aktuellen Zeit merkt man das glaube ich ganz stark. Das ist glaube ich die Challenge. Da denke ich an den Spruch von Thomas Jefferson „Der Preis der Freiheit ist lebenslange Achtsamkeit„. Du kannst nie sagen „Jetzt hab ich’s. Jetzt bin ich im Flow. Geil. Ziel erreicht“, sondern wohlwissend, dass du am nächsten Morgen wieder aufstehen musst. Das Konzept der engagierten Unbekümmertheit. Ich denke, wir können uns alle eine Scheibe davon abschneiden. Es kommt auch aus dem Buddhismus und basiert auf einem Satz, der in etwa so geht: „Stehe jeden Morgen auf und probiere einfach dieses Leben so gut wie möglich zu meistern. Hol raus, was geht. Mach, was du denkst was richtig ist, triff die Entscheidungen, die du denkst, die richtig sind und gib‘ dein Bestes. Und dann lache am Abend darüber, dass du es wieder nicht geschafft hast“.

Wenn wir uns raus zoomen und sagen „Boah, okay, wart mal unser kleines, irgendwie flackerndes Lichtleben“, das hier irgendwie stattfindet im großen Kosmos, in diesem kleinen Zeitabschnitt, da kann man dann fast selbst selbstironisch sehen. Wie wichtig wir uns eigentlich nehmen manchmal und dann aber trotzdem sagen „ich gebe trotzdem mein Bestes, ich hol raus, was geht“. Es geht um genau diese Glücksmomente und es geht um einfach einmal am Tag und irgendetwas machen, was mich in diesen Zustand vollkommener Zufriedenheit bringt. Auch wenn es nicht gelingt, abends drüber lachen. „Mein Gott, ich hab mein Bestes gegeben. Morgen gibt’s einen weiteren Versuch.“

Bzw. abends zu sehen: die 100% von Montag sind nicht die 100% von Dienstag. Auch wenn man sein Bestes gegeben hat am Dienstag kann es ja sein, dass das am Montag einfach viel anderes drin war und am Dienstag halt nicht.

Sehr, sehr guter Spruch, der gefällt mir, den kann dir noch nicht. 100% vom Montag sind nicht 100% vom Dienstag.
Ich habe mal einen Schriftsteller interviewt, der spezialisiert war auf Biografien von Menschen. Ich habe ihn gefragt: „Gibt’s denn eine Gemeinsamkeit von Menschen, die auch im hohen Alter noch eine hohe Zufriedenheit hatten?“ Er meinte zum Beispiel Einstein oder Picasso, die im Alter auch noch ihre Momente hatten und eine hohe Lebenszufriedenheit, die hatten ein hohes Maß an Selbstironie. Die konnten einfach über sich selbst schmunzeln und sich nicht so wichtig nehmen. Das war seitdem für mich so ein Ziel, dass ich sage egal was ich mache, es einfach immer mal wieder zu hinterfragen und zu sagen „ach, im Endeffekt bin ich ja auch nur ein Mensch“.

Ja, schön. Ich habe da jetzt zwei Tipps rausgehört. Einmal z.B. der Tipp mit dem mit dem Moment einfach wahrnehmen und durch den Park gehen und auch stehenbleiben bei der Musikerin. Quasi im Alltag mehr die Augen oder die Achtsamkeit darauf richten, was gerade ist und dass wenn man mehr achtsam lebt,  man mehr Optionen wahrnimmt, wie man Dinge sehen kann. Der zweite Tipp von dir war, dass man sich Flow-Momente raussucht, in denen man einfach sagt „Ich hau heute rein“ und sich am Abend denkt „hat geklappt oder hat halt nicht geklappt, da war cool, morgen mach ich weiter“. Hast du noch einen anderen ultimativen Tipp für mehr Flow im Leben?

Absolut, da gibt’s echt viel. Ich sage dir ganz ehrlich ich, ich bin mir selbst mein bester Kunde, weil ich mir natürlich die Sachen selbst vorzeige und lese und immer wieder an Momente komme, wo es nicht so einfach ist. Auch über den letzten Jahreswechsel hatte ich eine Phase, wo ich ein bisschen mit meinen Dämonen auch irgendwie arbeiten musste und kämpfen musste, also Schattenarbeit machen. Ich denke, es geht nicht darum, dass es immer nur geil ist. Es geht auch darum, die nicht so geilen Zeiten zu Recycling wertvoll zu machen. Einen Wert zu erkennen. Eben so ein bisschen nach Tony Robbins, der immer sagt „Life doesn’t happen to you, it happens for you“. Das ist eine Perspektive, dass das Leben nicht gegen dich passiert, sondern es passiert, auch, wenn du es so sehen willst, für dich. Und egal was es ist, ob es Herzschmerz ist, ob es ein Verlust ist, ob es eine Trauerphase ist, eine Depression, jemand, der feststeckt.

Ich habe gerade eine Freundin zum Beispiel, die jetzt wieder Single ist, die einfach eine schwere Phase hatte, in der ganzen Pandemie. Die keine neuen Leute kennengelernt hat, wieder zuhause wohnt und extrem frustriert ist mit der aktuellen Situation. Sie hat jetzt angefangen damit zu arbeiten und gesagt „okay, irgendetwas in mir will sich entwickeln. Das will die nächste Stufe erreichen. Ich komm‘ nicht drauf, das frustriert mich so sehr“. Das Zulassen, das in sich ruhen lassen und sich nicht ablenken, sondern mal aushalten und sich im Beobachten üben. Es gibt natürlich ein paar Techniken, ich sag mal die Stützräder der Selbstverwirklicher und der Biohacker. Das ist dann z.B. Meditieren. Also wenn es jemanden sehr schwerfällt, einfach mal still dazusitzen, dann kann man sich eine angeleitete Meditation holen. Einfach mal den Geist nach innen richten.

Oder mal einen Medien Detox machen. Wirklich einfach nicht aufs Handy schauen, sich committen. Angefangen bei 3 Tagen. 3 Tage zu sagen „ich lösche irgendwie alle Social Media Apps vom Handy und keine Newsseiten und ich mache nur das Nötigste“. Vielleicht kommunizieren mit den wichtigsten Leuten in meinem Leben und das 3 Tage durchhalten.

Oder das Thema Bewegung. Mal draußen eine Runde barfuß laufen oder spazieren gehen, ein Workout machen, irgendetwas für sich tun. Also jeder der zuhört, jeden Tag irgendetwas für dich tun. Ich glaube es ist ein großer Trugschluss immer zu denken etwas für dich tun bedeutet ungesund essen oder eine Serie anschauen. Ja, das kann hin und wieder mal Spaß machen. Aber das ist nichts für dich tun. Da muss man ehrlich zu sich sein. Etwas, was dich weiterbringt. Aktive Entspannung. Es ist immer gefährlich, zum Beispiel jemanden beim Waldspaziergang im Fernsehen zuzuschauen, weil dein Hirn denkt, es ist im Wald, anstatt es selber zu tun.

Ich glaube besonders jetzt das Alleinsein auch mal zulassen. Weil das jetzt auch sehr schwerfällt. Ich glaube, dass der größte Faktor, der uns die Angst nimmt in dieser Zeit ist der Kontakt mit anderen Menschen, und zwar wirklich der physische Kontakt. Ich glaube, es ist ganz, ganz schwierig jetzt wo es uns mehr und mehr entzogen wird, wo Menschen wirklich vielleicht ein paar Tage am Stück keinen anderen zu Gesicht bekommen, wenn sie in Quarantäne sind oder zu Hause sind. Und wir denken „Ja, ich höre das zwar Stimmen aus dem Fernseher und ich kann mein Essen bestellen und ich kann ja gut leben“, aber das fehlt halt.
Das kann man sich aktiv suchen. Zum Beispiel beim Spazierengehen mit jemandem. Ein Facetime Call liefert dir schon bis zu 80% von Bindungshormon Oxytocin. Das heißt, eben mal mit jemandem entsprechend face to face ist gewinnbringender als nur Textnachrichten schreiben oder auf Instagram etwas liken. Das sind gefährliche Abgründe, die sich da auftun, wenn man sich in diesen Welten verliert, weil da fehlt einfach was. Da kriegen wir als Menschen nicht alles. Der Tipp ist letztendlich: Wieder analoger werden in einer digitalen Welt. Sich mal einfach entkoppeln.

So ist es interessant, dass du das jetzt gerade gesagt. Weil ich habe nämlich die letzten zwei Tage auch alles gelöscht von meinem Handy und hab‘ das gar nicht benutzt und es hat sich super frei angefühlt. Ich hab‘ mir für dieses Jahr vorgenommen, dass ich das an jedem ersten Wochenende des neuen Monats mache. Das ist ne geile neue Routine für mich, ich genieße es richtig. Ich bin auf Ideen gekommen: ich wollte zeichnen, ich wollte gerne Ton kaufen und irgendwas plastizieren mit den Händen, weil ich habe das früher total oft und gerne gemacht. Ich hab‘ mir ein Hörbuch runtergeladen, einfach spazieren mit Hörbuch drin. Mega viele schöne Ideen, die ich sonst nicht so mache, weil könnte ja kurz Langeweile aufkommen. Okay, nehme ich mein Handy in die Hand. Mache ich kurz eine Story, gucke ich kurz die Nachrichten an blablabla. Das ist mega guter Tipp. Den finde ich auf jeden Fall auch mega genial.

Auch in der Hinsicht bist du wirklich ein Vorbild Vivian, das sage ich dir ganz ehrlich. Davon brauchen wir mehr. Du hast Lust, irgendwas mit deinen Händen zu gestalten, zu kreieren. Versuchst dir dann Methoden zu besorgen. Da können wir alle ein bisschen mehr davon brauchen.

Aber das kommt erst, wenn man, wenn man sich nicht ständig ablenkt und ich da nicht gefeit davon, nicht diesen Fehler zu machen. Ich bin nämlich auch ein Mensch, ich tue mich sehr schwer damit, unangenehme Gefühle auszuhalten. Also auch meditieren, mich einfach nur hinsetzen. Okay, die ersten fünf Minuten, ja. Und dann kommt dieses. Warum sitzt du hier? Es ist so unangenehm, was passiert. Es ist mir langweilig. Ich bla. Ich könnte jetzt dies tun. Oder auch einfach, wenn ich traurig bin, nicht zu essen, sondern sie mir anzuschauen, mich hinzusetzen, mir zu überlegen okay, was ist denn jetzt los? Wie kann ich das ändern oder wie kann ich es annehmen? Also ich bin da auf gar keinen Fall irgendwie perfekt. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass diese Ideen und die Optionen, was anderes zu tun, eben erst kommen, wenn man das andere Mediale komplett ausschaltet oder bei mir zumindest.

Das glaube ich auch. Ich glaube früher kann man sich das wahrscheinlich so vorstellen wie mit Zigaretten. Als Zigaretten aufkamen und es war irgendwie angenehm. Man wusste noch nicht von diesen ganzen negativen Erscheinungen. Dann haben Kinder mit 16 schon angefangen Zigaretten zu rauchen. Da gab’s Fernsehwerbung mit coolen Cowboys, die Zigaretten rauchen und jetzt sind wir uns bewuss, okay, aber das ist echt gefährlich. Das Zeug macht süchtig, es verursacht Lungenkrebs, es macht schlechte Zähne et cetera. Und jetzt ist es in der Werbung verboten. Jetzt sind diese Bilder auf den Schachteln. Es sind wirklich wesentlich weniger Leute, die jetzt rauchen, hab ich das Gefühl. Vor allem auch wenige Kinder.

Ich glaube, dasselbe passiert im Smartphone oder bei diversen Sachen. Das Zeug gibt’s ja erst seit 2007. So etwa. Und Facebook und so weiter. Und jetzt langsam wird uns bewusst, dieser ständige Konsum von diesen Medien tut unserem Hirn nichts Gutes. Ganz im Gegenteil: Es macht süchtig. Es produziert mächtige Neurotransmitter. Und wenn wir dann es nicht mehr bekommen, haben wir Entzugserscheinungen. Es trainiert Leuten ab, normale Konversationen zu haben. Es führt zu Übersprungshandlungen, wo Leute zum Handy greifen, wenn mit kurzer schlimmer Funke von Langeweile auftaucht. Und man kann sich auch nicht mehr lange konzentrieren, weil wir so dahin trainiert werden, ganz kurze Snippets zu konsumieren. Wer liest einfach mal einen 15 seitigen Artikel irgendwo in Geo, oder keine Ahnung wo, heutzutage. Das fehlt. Ich glaube wirklich, dass je mehr diese Erkenntnisse aufkommen, wie schädlich das tatsächlich ist, dass es dann mehr solche Versuche auch gibt oder Erfindungen von Apps und so weiter, die uns davon befreien, eeil es wird zunehmend schwerer.

Ich denke, dass ist auf jeden Fall ein Problem unserer Generation und ich inkludiere uns da jetzt mal, da wir da einfach reingeschmissen wurden und in der Schule oder generell keinerlei Kompetenz dafür oder Sensibilität dafür geschaffen wurde, dass wir mit diesen Medien umgehen. Das ist jetzt vielleicht bei jetzt oder bei Generation Z, oder eben noch Kleineren so, dass sie damit aufwachsen und vielleicht hoffentlich irgendwie eine Art und Weise Anleitung bekommen oder eine Kompetenz darin entwickeln „wann mache ich das aus, wann nutze ich das nicht?“ Wobei jetzt wo ich drüber nachdenke, wahrscheinlich passiert es nicht so arg, aber es sollte auf jeden Fall in den Schulplan, solange es einen Schulplan geben muss integriert sein, dass man da darin gebildet wird. Was haben die für eine Auswirkung diese Geräte? Wir sind da einfach so reingeschmissen worden.

Ich hatte mein erstes Handy, da war ich glaub ich 16 oder 14 oder sowas. Und jetzt nutze ich das halt einfach. Ich bin sozusagen ein Digital Native. Ja, aber weiß ich auch, wann ich das ausmachen muss von alleine? Nö, weiß ich nicht. Ich gucke einfach stundenlang und scrolle von unten nach oben. Es hört ja nie auf. Ich hab‘ das auch gemerkt mit dem tatsächlich süchtig sein. Ich hab‘ im Dezember eine Woche komplett alles deinstalliert. Es kommt mir jetzt wirklich bescheuert vor, das zu sagen, aber ich hab‘ immer wieder mein Handy in die Hand genommen und hab Instagram gesucht, obwohl es nicht mehr da war. Und da hab‘ ich gemerkt war ich muss es dringend ändern und deshalb habe ich das eben eingeführt, erstes Wochenende im Monat aus die Maus und fühle mich gut damit.

Ja, ich hatte auch 2 Wochen komplett die Instagram App gelöscht. Facebook immer noch. Dass Interessante ist, ich finde nach ein paar Tagen merkst du, dass irgendwas dich weniger stresst. Und du hast einfach doch durch diesen Input, der muss ja irgendwo verarbeitet werden im Kopf und macht sich halt die Gedanken, muss die einordnen und usw. und auch Leute, die gut damit sind es zu verarbeiten. Ich denke auch, je weniger ich auf diesen Themen bin und auch Substanzarbeit mache. Zum Beispiel mit dir was aufnehmen und so, mich da komplett rein fokussiere, nichts anderes mache.

Das sind wertvolle Momente. Oder auch wenn ich einen Artikel schreibe und mir Gedanken mache, hier am Schreibtisch sitze, schönes Licht habe und mir einfach ein Blatt notiere wie ich strukturieren will usw.. Anstatt dieses schnelle Instant Qualifikation. Sofortige Belohnungs, Text, Ding und Posten.

Ich glaube wir werden nicht ganz uns davon trennen können, weil es hat auch Vorteile. Die möchte ich auch nicht absprechen. Wir haben uns z.B. durch Instagram kennengelernt. Es hat einen Wert, weil du mit Leuten kommunizieren kannst. Du hast viel Bandbreite durch die Bilder. Du kannst also einfach durch einfachste intuitive Handlungen mit sehr, sehr vielen Menschen kommunizieren und auch mit Menschen, die dir wichtig sind, die auch teilhaben lassen am Leben. Das hat alles Vorteile. Jetzt geht’s darum: Wie können wir mehr von den Vorteilen haben ohne die negativen Effekte? Das ist, glaube ich die Herausforderung unserer Generation.

Ich denke, wenn wir mehr offline sind, dann kommen wir mehr einen Flow, weil dann sind wir mehr beim bei uns. Oder ich bin mehr bei mir, wenn ich das alles nicht habe. Und der Flow-Zustand ist auf jeden Fall einer, der sich so gut anfühlt, dass ich davon noch mehr will als stundenlang in meinem Feed zu scrollen.

So ist es ja. Es gibt ja auch die negative Seite des Flows. Ich würde sogar sagen, es gibt ja auch Leute, die sich wirklich in Computerspielen oder sowas so verlieren. Muss nicht immer nur negativ sein, aber es ist ein mächtiger Zustand, der natürlich gerne auch entführt wird von Firmen, die dich gerne im Flow halten und dich süchtig machen. Deswegen ist es sowohl eine helle als auch eine dunkle Seite der Macht, wenn es um Flow geht sage ich immer.

Ja, für mich war es so, wenn ich von irgendetwas Digitalem in den Bann gezogen werden und fünf Staffeln irgendetwas angucke, dann empfinde ich das nicht als Flow oder dann würde ich das nicht als Flow bezeichnen.

Die Definition ist schon, dass es an eine Aktivität gekoppelt ist. Nur passives Zuschauen ist kein Flow, das ist vielleicht sogar irgendwie ekstatischer Zustand oder sowas. Aber Flow ist schon, auch nach Csikszentmihalyi, der es ja wirklich definiert hat, irgendwie gekoppelt an eine Aktivität. Ich würde eher sagen, gefährlich wird es dann mit den VR-Brillen. Wenn Leute in Welten sind und sich da komplett verlieren, weil die einfach so gut gemacht sind.

Ich denke, dass dieser natürliche Fluss des Lebens, eben dieser Flow, diesen zulassen und diese auch Cascade und diese Produktion deiner Neurotransmitter deine Hirnwellen. Die funktionieren ja alle auch rhythmisch so wie die Wellen eines Meeres. Oder noch ein besseres Bild für dich. Das fand ich ein ganz schönes Bild, das ein Freund neulich brachte: Das Leben ist wie ein Boot. Stell‘ dir so einen total schönen See an einem lauwarmen Sommerabend vor. Vögel zwitschern und da ist das Boot, das liegt auf dem See. Und jetzt schiebst du es einfach mal so richtig schön an. Dnn fließt es durchs Wasser. Mühelos. Am Anfang wird es schneller und dann wird es langsamer. Und irgendwann lässt es sich treiben und dann kannst du es wieder anschieben. Das ist eine gute Metapher. Da ist so ein bisschen Langsamkeit drin, da ist Flow drin, da ist ohne große Anstrengung, einfach fließen lassen. So bisschen anschieben.

Herzlichen Dank! Wir haben uns richtig lange unterhalten. Ich bin dir auf jeden Fall sehr, sehr dankbar. Ich fand das Gespräch richtig schön und ich hoffe, dass wir uns irgendwann mal vielleicht im Eisbach treffen oder sonst irgendwo wirklich sehr freuen.

Sehr gerne. Wenn du in München bist, dann sag‘ jederzeit Bescheid. Ich folge dir, stell nichts an. Nichts, was ich nicht auch tun würde. Also ich freue mich, dass wir in Kontakt sind und du machst ganz tolle und wertvolle Arbeit vor allem. Ich finde es ganz, ganz toll. Deswegen vielen Dank, dass du dir auch die Zeit nimmst, mich zu interviewen. Das weiß ich sehr zu schätzen.

Ich finde, je mehr Leute wir dafür begeistern für diesen Lifestyle, desto angenehmer wird diese Welt.

Wenn du mehr über Max und Flowgrade erfahren möchtest, dann schaue gerne auf seiner Website oder auf Instagram vorbei. Und falls du dir wünschst, mehr im Flow zu leben, dann starte doch mit Barfuß laufen! Wie das geht zeige ich dir in diesem Artikel.
Hast du noch Fragen? Dann schreibe gerne einen Kommentar. Ich freue mich auf den Austausch!

Viele Grüße an die Füße,
Vivi

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